Das Buch: Verliebt, aber verheiratet

Die dreifache Mutter Marlene führt eigentlich ein normales Leben im idyllischen Münster: Vormittags entwirft sie Kindermode, nachmittags fährt sie die eigenen Kinder zum Sport, backt und macht die Wäsche. Doch kurz vor ihrem vierzigsten Geburtstag wächst Marlene einiges über den Kopf. Die Kinder sind anstrengend und Ehemann Martin ist wieder auf Dienstreise. Daher kann es Marlene gar nicht erwarten, mit ihren besten Freundinnen auszugehen. Im Restaurant flirtet Nick, ein umwerfend attraktiver Mann aus New York, plötzlich mit ihr. Diese zufällige Begegnung bringt Marlenes bisheriges Leben vollkommen durcheinander.

Ein Buch über eine große Liebe, Veränderungen, Verantwortung und die Flucht vor einem manchmal nervigen Alltag.

Fragen ...

Wie entstehen die Geschichten?

Ich suche nicht krampfhaft danach. Für meine ersten beiden Romane hatte ich einfach irgendwann eine Idee. Über diese habe ich dann länger nachgedacht, den Verlauf der Geschichte skizziert. Für "Verliebt, aber verheiratet" habe ich über sechszig DIN A 4 Seiten handschriftlich in einer Kladde verfasst. Wenn die Charaktere entworfen sind, und das Gerüst der Geschichte steht, dann beginne ich mit dem ersten Kapitel.

Wichtige Themen?

Viele Frauen stecken immer noch zu viel weg und organisieren gleichzeitig eine Menge: Job, Ehe, Kinder, Haushalt. In erster Linie sind meine Geschichten Liebesgeschichten, die Freude und Unterhaltung beim Lesen bringen sollen. Aber die Protagonistinnen und ihre Begleiterinnen fragen sich auch: Was erwarte ich vom Leben? Gehe ich den richtigen Weg? Wie sollte ich mich entscheiden?

Ich versuche kleine und größere innere Konflikte aufzuzeigen, die wohl fast jede Frau irgendwie in sich trägt. Dabei möchte ich nicht über die Situation, in der meine Figur steckt, urteilen. Sie soll ihren eigenen Weg finden.

Gibt es die Figuren wirklich?

Alle Charaktere sind natürlich ausgedacht. Keine Figur stimmt mit einer lebenden Person überein. Aber manchmal bekommen meine Figuren einzelne Eigenschaften von Menschen, die mir begegnet sind. So habe ich das Hochschieben der Brille - was im Roman Annie manchmal macht - bei einer Frau beobachtet. Oder die gerahmten Tüten in Isas Wohnung: Sie sind nicht ausgedacht, sondern die habe ich gesehen. Ich beobachte im Alltag viele Szenen oder jemand erzählt etwas. Wenn es für meine Geschichte passt, baue ich es ein. Ein Notizbuch habe ich immer dabei.

Was ist ein guter Ort zum Schreiben?

Meistens schreibe ich zu Hause. Aber ich gehe oft in ein Café in München und in meinem Heimatort Everswinkel. Im Café zu schreiben lenkt mich nicht ab, sondern liefert Eindrücke und Ideen. Ich könnte allerdings nicht in jedem Café schreiben. Die Atmosphäre muss stimmen.

Besonderheiten?

Manche Passagen habe ich geschrieben und dabei ganz bestimmte Songs gehört. Die Musik versetzt mich dann jeweils in die richtige Stimmung. Meine Geschichten brauchen Songs.

Die Autorin

"Lene Steening" ist ein offenes Pseudonym. Eigentlich heißt die Autorin Christine Schniedermann. Sie wurde 1977 in Bielefeld geboren und wuchs im münsterländischen Everswinkel auf. Als Journalistin arbeitete sie für verschiedene Zeitungen und war auch als Pressesprecherin tätig. Nach "In der Entfernung liegt die Wahrheit" ist "Verliebt, aber verheiratet" ihr zweiter Roman. Er wurde als Selfpublishing-Titel veröffentlicht. Christine Schniedermann ist freie Journalistin und lebt mit der Familie in München.

Münsterland-Roman als Ebook und Taschenbuch

Den Roman "Verliebt, aber verheiratet" gibt es als Ebook für Tolino und Kindle. Das Taschenbuch ist in der Buchhandlung Poertgen-Herder in der Münsteraner Salzstraße oder im Geschäft Kieskemper in Everswinkel erhältlich. Es ist auch über jede andere Buchhandlung, bei BoD direkt oder online bestellbar.

 

Der erste Roman:

In der Entfernung liegt die Wahrheit

Als die Journalistin Pauline Große-Lindhorst bei einem Interview in Hamburg den Mann ihrer Träume trifft, scheint das Leben der attraktiven Münsteranerin perfekt. Auch Jan Hoff verliebt sich auf der Stelle. Leider meldet sich Jan nach einem gemeinsamen Abend nicht mehr. Warum?

Aus Frust will Pauline auf „Drei Eichen“, dem Gut ihrer Eltern, ihr Zimmer entrümpeln. Als Pauline alte Bücher auf dem Dachboden verstauen will, stolpert sie über das Tagebuch ihrer Mutter und liest Unglaubliches. Ein Ereignis der Vergangenheit bringt Pauline völlig durcheinander. Pauline hatte an ein idyllisches Familienleben im Münsterland geglaubt - dafür war sie aus London zurückgekehrt. War alles eine Lüge? Welche Auswirkungen würde ihre Entdeckung haben?

Jan wiederum kämpft mit dem Kontaktabbruch zu seiner Familie. Weder Jan noch Pauline ahnen, welche Verbindungen zwischen ihren Familien bestehen. Während Pauline das Gefühl hat, ihr bisheriges Leben bricht zusammen, versucht Jan, seinen Weg in die Zukunft zu finden.